Insolvenzberatung

„Kann man sich (immer) retten“?

Insolvenzen gehören heute zur realen Situation des (Wirtschafts-) Lebens. Unternehmen versuchen, sich durch die Auswahl Ihrer Vertragspartner, durch Bonitätsabfragen und deren Untersuchungen zu schützen.
Auch bei aller Vorsicht und Recherche ist ein Forderungsausfall nicht immer zu vermeiden.
Aber – wie es in einem Lehrbuch für das Konkursrecht aus den 30er Jahren zu Recht heißt –

 

„Die Quelle jedes Konkurses liegt im Kredit“.

Da die Wirtschaft kreditiert, ist unvermeidlich, daß in einem gewissen Umfang Forderungen von Gläubigern auch nicht (mehr) bedient werden können.
Insolvenzen treten selten als Infarkt von einem auf den anderen Tag ein. In aller Regel geht dem endgültigen Insolvenzantrag eine längere Phase der wirtschaftlichen Agonie voraus. Es gibt Verhandlungen über Stundungen, Reorganisationsansätze, Hilfestellungen der Beteiligten – aber vor allem auch die Suche nach Sicherung oder die Verbesserung eigener, als gefährlich oder gefährdet erkannter Positionen. Das verlangt einen enormen Einsatz aller Beteiligten.

Das ist das Umfeld, der Wirkungsbereich der insolvenznahen Beratung.

Konzepte, Strategien und Problemlösungen werden erarbeitet, um eine drohende Insolvenz von Unternehmen in der Krise zu vermeiden.

Meist ist das Vertrauen der Kreditinstitute gestört oder verlorengegangen. Handlungsmöglichkeiten werden eruiert und aufgezeigt. Häufig finden sich – bei rechtzeitiger Anfrage – Lösungen, die auch die persönliche Haftung – häufig verbunden mit strafrechtlicher Verknüpfung – von Gesellschaftern und Organe der Gesellschaft verringern oder ganz vermeiden lassen.

Insolvenzverschleppung durch verspätete und/oder unterlassene Handlungen werden immer stärker in den Fokus der Gerichtsbarkeit gerückt und verfolgt.

Wir bieten die Führung/Begleitung durch diesen“Dschungel“ – mit Erfolg seit über 10 Jahren.

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